John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

John Greens Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist der Grund dafür, dass in jüngster Vergangenheit wieder zahlreiche (Jugend-) Bücher über krebskranke Kinder ihren Weg in die Bücherregale und auf die Bestseller-Listen gefunden haben. Ein Buch, das so hochgelobt wird, über das der KulturSpiegel schreibt es müsse jeder, buchstäblich jeder, gelesen haben kann die eigenen Erwartungen eigentlich nur enttäuschen. Deshalb bin ich zugegebenermaßen etwas davor zurückgeschreckt, es endlich zur Hand zu nehmen. Alle, denen es ähnlich geht, kann ich beruhigen: Traut Euch, ihr werdet nicht enttäuscht werden.

Dass Kinder keine Helden oder gar Heilige werden, nur weil sie der Krebs befällt beschreibt Green auf großartige Art und Weise. Sie sind Teenager, die mit den Problemen 16-Jähriger ringen und nicht jeden Tag an den Kampf um Leben und Tod erinnert werden wollen. Da kann es schon vorkommen, dass die Trennung von der Freundin zunächst schwerer wiegt, als die Tatsache, dass der Krebs beide Augen gefordert hat. Und natürlich macht todkrank sein es nicht einfacher, sich unsterblich zu verlieben…

Insgesamt: Lesen, egal ob 16 oder 61 Jahre alt!

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