Nickolas Butler: Shotgun Lovesongs

Kann es einen unbedeutenderen Namen für ein amerikanisches Dorf geben als „Little Wing“?

Genauso unbedeutend scheint auf den ersten Blick die Handlung von Shotgun Lovesongs: Fünf Freunde aus Kindertagen berichten aus ihrem Leben in ebenjener amerikanischen Kleinstadt.  Butler lässt alle selbst zu Wort kommen und schreibt die Kapitel jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven.

Es passiert nicht übermäßig viel in Shotgun Lovesongs, meistens schildern die Fünf Ereignisse aus der Vergangenheit. Und trotzdem hat mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt und ich habe Hank, Beth, Lee, Ronny und Kip vor mir gesehen wie sie in Little Wing mit den Herausforderungen des Alltages (und auch einigen die darüber hinausgehen) fertig werden. Das Buch schreit danach verfilmt zu werden, so plastisch ist es geschrieben. Am Ende ist klar: Es geht nicht um die Rocker-Karriere von Lee, die Alkoholkrankheit von Ronny oder das gestörte Selbstwertgefühl von Kip – es geht um Freundschaft und Liebe. Egal ob in Little Wing oder irgendwo sonst auf der Welt.

Insgesamt: unbedingt lesen!

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